Dienstag, 31. Januar 2012

Just for the memory


 "Whoever said you can't buy happiness forgot little puppies." ~Gene Hill
Edit: "Whoever said you can't buy love forgot little puppies"

Freitag, 27. Januar 2012

Auszüge aus meinem Tagebuch Part 1

Jesus war eine Mistgeburt!

Als ich heute morgen auf dem Klo war - der wohl schönste Einstieg einer traurigen Geschichte - hatte ich einen genialen Einfall. Nein, meine Damen und Herren, keinen Durchfall, Einfall. Durchfall ist, wenn man nicht durch eine Prüfung kommt, also durch sie durchfällt. Einfall ist, wenn ein Haus kaputt geht. Es fällt ein. Mir ist zum Glück kein Haus eingefallen, doch war es ein Witz. Und wie es bei den guten Einfällen (bei Durchfällen übrigens auch) so ist, meint man, dass man sie nicht aufzeichnen muss (was bei Einfällen dumm, bei Durchfällen besser so ist), weil man sich ja eh dran erinnert. Nichts da. Witz weg, gelacht wird später. Wenn ich wieder in Deutschland bin, wird das gute alte Klobuch wieder eingeführt. Selbst Google arbeitet auf diese Art und Weise. Überall in den Büros haben sie Whiteboards (und Blackboards, wegen Gleichberechtigung und so), auf die man was schreiben kann, damit man es nicht mehr vergisst. 

Sone Scheiße!

Dienstag, 24. Januar 2012

Portugieeeeesischer Wein, ist so wie das Blut der Erde ...

Grad ist schon wieder Strom ausgefallen. Hat wohl mal wieder jemand Tee gekocht. Frage mich, wie ich posten soll, verschiebe das Problem aber, kann ja eh nichts ändern. Aufstehen geht nicht, ist immernoch kalt. Werd wohl mal meine Mitbewohner anrufen, sie sollen ihre faulen Ärsche mal hochheben. Ist ja sonst auch keine Art. ... Perfekt, geht auch ohne. Sie wissen einfach schon, wo hier der Bär steppt. Zum Glück hab ich Paula mitgenommen.

Bin bei portugiesischem Dinner gewesen. Sofort verliebt. Was für eine Wohnung! Frage mich, was die fürne Ausländerpolitik haben, solche Ofen die mit Strom gehen hat jedenfalls noch kein Erasmusstudent hier gesehen. Und Heizung! Politik sagt, muss wohl an der Lage liegen, alles Neubauten. Wenn es nicht 20 U-Bahn-Minuten von allen Kneipen entfernt läge, wär ich ja sofort umgezogen. Man braucht ja nicht viel zum Leben. Aber so einen Ofen? ... Bin kurz 10 Minuten weggetreten, gerate immernoch ins Träumen.
Gastgeber hat Lasagne gekocht (wollte wahrscheinlich nur mit seinem Ofen posen) (hat er geschafft). Wusste gar nicht, dass man Lasagne kochen kann. Mitbewohner schreibt grade, ich solle mich gefälligst mal bedanken. Danke Mitbewohner. Können froh sein, dass ich schon wach war. Und alles nur, weil ich Geld brauchte, aber nichts da, alles Verarsche. Kein Gold gefunden. Werd auch wieder weiterschlafen. Jedenfalls gewagte Aktion von Mitbewohnern. Oma hätte wohl wieder gesagt: Wer hat denen denn ins Gehirn geschissen?

Dinner war reichhaltig und gut, die Rettungspakete sind tatsächlich angekommen. Wir sind hier jetzt so reich, dass wir auch reichlich abgefüllt wurden. Tequila Gold mit Pomme de...Pomme...Granatapfelkernen. Weiß jetzt auch endlich, warum die Portugiesen kein Geld mehr haben, das steckt alles in den Wohnungen. Wer mietet schon, wenn er auch kaufen kann. Hab mir direkt auch mal was ausgeschaut. Irgendwo müssen wir ja hin mit den Milliarden.
Musikalische Untermalung war der Wahnsinn, von Kate Stevens über Brein Adams war alles dabei. Chris de Bürgs Lady in Red war der Knüller. Hab bewiesen, dass ich immernoch Luftgitarre spielen kann. Polizei kam. Ich hätte wohl den Verstärker ein wenig zu laut aufgedreht. Dikussionen brachten nichts. Vonwegen Verstärker, war doch ne Akkustik-Luftgitarre. Gastgeber konnte trotz fortgeschrittenem Alkoholkonsums alles regeln. Facebooknamen ausgetauscht. Musik mussten wir dann aber trotzdem ausmachen.

Abends ins Bairro Alto, Karaoke war angesagt. Haben unsere traurige Geschichte von der Polizei erzählt. Da muss man sich doch wehren, sagte man uns. Nee, meinte ich, also bei uns haben sie die Wehrpflicht ja jetzt abgeschafft. Kam nicht an. Kunstbanausen. Gastgeber hat den Vogel abgeschossen und Lady in Red gesungen. Ging tief. Wie der Vogel. Hinterher waren alle glücklich.

PS: Schweren Herzens Facebook-Namen geändert. Man sollte im Suff keine Verprechungen machen. "Identitätsverfälschung! Hurensohn!", geht mir im Kopf rum. In Deutschland bekommt man für sowas bis zu 7 Jahre Haft. Da lad ich lieber Musik runter.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Hunde, die bellen, bellen.

Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von Johnathan Frake S. (Lied-Sänger der Band John and the Frakes) beliebtem Klassiker "Aus dem Leben eines Taugenichts", heute mit dem Thema "Und sie sagten noch, das tauge nichts!".
Da wir die altbekannte Ordnung nicht brechen wollen, fangen wir gleich wieder mit den Entschuldigungen an: Ja, hat lange gedauert, wahrscheinlich dachten Sie schon "Da kommt nichts mehr!", "Ist er tot?", "Votze!" oder ähnliches. Zurecht, meine Damen und Herren, zurecht. Faulheit, nennt sich die Ausrede des heutigen Abends, die blanke, ungehemmte, liegengebliebene Faulheit!

Was ist in der Zwischenzeit passiert? Ich habe zwei Mal angefangen eine neue Folge der Schlüpfer-Reihe zu schreiben, bin dann aber entweder mittendrin von der Lustlosigkeit unterbrochen worden, sie wohnt jetzt bei uns (nein, ich bin nicht lethargisch geworden, ich schreibe nur den lieben langen Tag schon viel genug) oder aber das Internet hat versagt (wie in der Nacht vor meinem Abflug) und als ich es dann hätte posten können, war das Thema nicht mehr aktuell. Nichtsdestotrotz (ein schönes Wort!) sind diese Versuche im Archiv gespeichert und all ihr Unsinn wird nach und nach hier rein fließen. Ansonsten: Hier scheint immernoch die Sonne, es ist nachts immernoch kalt, Verrückte stehen noch immer nicht an ihrem alten Platz, ich hab zwei Jobs bekommen, einen gekündigt, Arbeiten und Prüfungen geschrieben und mir meinen ersten portugiesischen Witz ausgedacht. "Treffen sich zwei Portugiesen. Sagt der eine "Como estás?". Fängt der andere an zu lachen."

"Ich benutz Comic Sans und du? - Times New Roman, das ist voll die Überschrift!"

Ich habe soeben rausgefunden, warum ich so lange keinen Blog mehr geschrieben habe. Es liegt, werte Leser, an dem einfachen Grund, dass mein innerer Druck (den ich morgens, abends und manchmal dazwischen ja schon abzubauen versuche) mir vorgaukelt, dass ich die Artikel in einem Mindestmaß an Länge verfassen muss. Wenn ich dann nun aber dasitze und nicht weiß was ich schreiben soll, verwerf ich einfach alles, was schon da ist und schreibe gar nicht! Was isn das fürne Art...ne? Deswegen werd ich einfach die Artikel kürzen und ab und zu was schreiben. ... Vorsätze sind schließlich dafür da, nicht eingehalten zu werden. Türen, um nicht offengehalten zu werden. Pistolenöffnungen nicht, um zugehalten zu werden. Kinder nicht, um unterhalten zu werden. Und Lotto spielen wir nicht um zu gewinnen, sondern um zu träumen.

So siehts aus. Ich bin weg.

Herzliche Grüße

Prof. Sprout